Das Schulgebäude und das Umfeld

Von der Autobahn A 13 erreicht man über die B169 in Richtung Senftenberg nach 9 km den Ortsteil Brieske mit der Gartenstadt Marga.

Senftenberg, die Kreisstadt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, ist direkt benachbart. Der Senftenberger See ist fußläufig erreichbar.

Von englischen Vorbildern der sozialorientierten Gartenstadtbewegung beeinflusst, wurde die Stadt nach den Plänen des Dresdner Architekten Georg Heinsius von Mayenburg 1907 bis 1914 errichtet.

Somit ist Marga - bezogen auf den Realisierungszeitraum - die älteste Gartenstadt Deutschlands und steht seit 1985 unter Denkmalschutz. Charakteristika sind die in sich geschlossene stadträumliche Konzeption mit kreisförmigen Grundriss, der Bauformenschatz des Spätjugendstils und der große Marktplatz im Zentrum der Anlage. Das repräsentative Ensemble der Kirche und der beiden zukünftigen Schulgebäude bilden das Herz der Siedlung.

 


Das oben gezeigte Schulgebäude stellt eine gemischte Nutzung dar. Hier leben und lernen die Kindergartenkinder unseres Kindergartens Naseweis, die Grundschüler der Jahrgangsstufe 1/2 und die Kinderhort- bzw. -klubkinder.
Der Kindergarten befindet sich dabei im süd-westlichen Flügel über zwei Geschosse in einem abgeschlossen Bereich.
Die Grundschule nutzt den gegenüberliegenden Bereich.
Angelehnt an die neurowissenschaftliche Gedächtnisforschung signalisiert unsere ästhetisch-moralische Schulumgebung den Schülern Respekt, Wärme und Mitverantwortung.

Im Erdgeschoss befindet sich die Garderobe, die Cafeteria mit Küche, der Aktivitätsraum sowie die Sanitäranlagen. Das Obergeschoss bietet vier Unterrichtsräume. Im Dachgeschoss befinden sich das Lehrerzimmer, das Sekretariat und das Schulleiterzimmer.
Gemeinsam mit dem Kindergarten werden die Kreativräume, die Sauna mit Ruheraum sowie der Sinnesraum des Kindergartens genutzt.
Im gesamten Gebäude tragen wir Hausschuhe, dadurch fühlen sich die Kinder wohl und es trägt zur Hygiene bei. 

Damit die Kinder sich selbstständig die verschiedenen Lerninhalte aneignen können, bedarf es einer vorbereiteten Umgebung, die selbstständiges Lernen ermöglicht und Neugier weckt. Die Arbeitsbereiche werden entsprechend ruhig, ablenkungsfrei und wohl geordnet eingerichtet.
Wir legen Wert darauf, dass Lehrer, Betreuer, Kinder und auch Eltern die Schulräume und die erforderlichen didaktischen Materialien gemeinsam gestalten. Die Arbeitsbereiche gliedern sich in Jahrgangsstufe 1/2 in einen Deutschbereich mit kleiner Schülerbibliothek, einen Mathematikbereich, einen naturwissenschaftlicher Bereich, einen kreativ-schöpferischen Bereich und einen Computerbereich. Die Aufteilung der Räume wird durch Regale, in denen sich die Materialien der einzelnen Lernbereiche befinden, erreicht. Jedes Kind hat ergonomisch angepasste Schulmöbel.


Gegenüberliegend befindet sich das andere Schulgebäude

Foto des 2. Schulgebäudes von vorn – Kaiserkrone
 
Foto des 2. Schulgebäudes von der Briesker Straße aus – Kaiserkrone
 

Hier werden die Jahrgangstufen 3/4 und 5/6 beschult.


Dieses Gebäude besteht aus einzelnen Lernbüros für Kurse und Freiarbeit in den verschiedenen Lernbereichen sowie für das naturwissenschaftliche selbständige Lernen.

Ein Entspannungsraum und Rückzugsecken im Schulgebäude sorgen für eine angenehme und ästhetische Schulumgebung.

Zudem bietet dieses Gebäude eine Großküche mit Cafeteria und den großen Kaisersaal mit Bühnentechnik, der multifunktional genutzt werden kann.

Innenhof des 2. Schulgebäudes mit mehreren Pavillions

Sowohl im Schulgebäude als auch im Außengelände gibt es Bewegungsbereiche mit verschiedenen Sport-, Spiel- und Klettergeräten, die den Kindern im Lernbereich Bewegung, in den Pausen und in der Betreuungszeit für den Kinderhort / Klub zur Verfügung stehen. Rund um den Schulhof der Kaiserkrone bieten die verschiedenen Ateliers jedem Schüler sein künstlerisch-kreatives Tätigsein bis in den späten Nachmittag hinein.


Um biologische und naturkundliche Themen projektorientiert und fächerübergreifend mit dem aktiven Bezug zum Realen bearbeiten zu können, haben wir eine Obst-, Gemüse- und Kräutergarten angelegt. Durch den sachkundlichen, konkret erfahrbaren Unterricht wird die Vorstellungskraft der Kinder aktiviert. Den Kindern werden durch handlungsorientiertes Arbeiten Möglichkeiten eröffnet, die Welt und ihren Zusammenhalt zu erfahren und zu verstehen. Sie können somit ihr Wissen kreativ weiter entwickeln und vertiefen. Obgleich die Arbeit im Garten und die Erfahrungen in und mit der Natur inhaltlich dem Bereich des Sachunterrichts zuzuordnen sind, werden doch viele Erfahrungen gewonnen, die auch für andere Unterrichtsfächer wichtig sind.